Eine Antwort auf „Kunstwerk des Monats Februar 2026“

  1. Vielfältig augentäuschend scheint es sich hier tatsächlich um monochrome Spiegelungen zu handeln.
    Doch gleichzeitig löst sich das vermeintliche
    Raumgefüge wieder auf, sobald man es zu erfassen glaubt.
    Durch abschattierte Grauverläufe werden Raumwirkungen erzielt, die sich widersprechen, bzw. eigenständig für sich existieren.
    Der Blick wird in die zentrale gerundete Bildpartie gelenkt, in der eine Kugel zu schweben scheint, darunter eine Schale- könnte man meinen.
    Durch die weiteren aufhellenden Lichtwirkungen entsteht eine umrahmende Räumlichkeit: der Raum scheint mal gekippt, mal aufgefaltet; ein fiktiv verschachteltes Gefüge voller leuchtender Transparenz und suggestiver Kraft.
    Da tastet sich im Sinnenraum die Freude am Gestalten vorwärts und erschafft sich einen neuen Altarraum, ihre stummen Opfergaben zu besingen.

    Marianne Lohmann

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